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Frontscheibe - AC 428 FASTBACK 66-73

Bildquelle: Charles01/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Die Serienproduktion des AC 428 Convertible begann Ende 1966, ein halbes Jahr später wurde die Herstellung des Coupés aufgenommen. Der Produktionsprozess war umständlich. AC stellte in Großbritannien zunächst rollfertige Fahrgestelle her. Sie wurden dann per Bahn zu Pietro Frua nach Turin verfrachtet, wo die Karosserie hergestellt und mit dem Fahrwerk verbunden wurde. Die eingekleideten Fahrzeuge kamen sodann wieder nach Thames Ditton. AC übernahm dort das sogenannte "Finish", d. h. den Einbau des Interieurs und die Lackierung. Der Produktionsprozess war zeitaufwendig und zu einem guten Teil für den hohen Preis des AC 428 verantwortlich. Der AC 428 wurde bis zum Sommer 1973 als Neufahrzeug angeboten. In dieser Zeit entstanden 29 Convertible und 49 Coupés; daneben sollen drei weitere Fahrzeuge mit unbekannter Karosserie entstanden sein. Der Neupreis für ein Coupé lag 1968 bei 4.050 britischen Pfund, das Convertible war 200 Pfund teurer. Preislich entsprach der AC 428 damit dem Aston Martin V8 I, am Ende seiner Produktionszeit übertraf er dessen Preis indes erheblich. Die Produktion des AC 428 endete im Sommer 1973. Gründe hierfür gab es viele. Einerseits war der AC sehr teuer; andererseits brach der Markt für große und schnelle Sportwagen angesichts der sich anbahnenden Ölkrise zunehmend zusammen, sodass auch Konkurrenten wie Aston Martin oder Jensen es schwer hatten zu bestehen. Darüber hinaus gab es Schwierigkeiten mit Ford, da der Vertrag über den Bezug von Triebwerken in diesem Jahr durch Zeitablauf endete und seitens der Amerikaner kein Interesse an einer Verlängerung bestand. Schließlich hatten verschiedene Streiks in Italien die Produktion der Karosserien mehrfach massiv gefährdet und wiederholt zu erheblichen Verzögerungen in der Auslieferung geführt, was für das Image des Wagens und der Marke nicht förderlich war. Nach 1973 gab es bei AC zunächst keinen direkten Nachfolger für den 428. Das nächste neue Modell, der AC 3000ME, ging erst 1979 in Serie, sprach jedoch mit Mittelmotor-Auslegung, 3,0-Ford-V6-Motor und einem etwas günstigeren Preis eine andere Käuferschicht an. Konzeptionell ähnlicher war der AC Ace (Brooklands), ein zweisitziges Cabriolet, das die AC Cars Group Ltd. unter Leitung des Südafrikaners Alan Lubinsky nach dem Ausscheiden der Inhaberfamilie Hurlock in einer Kleinstserie von etwa 59 Fahrzeugen von 1996 bis 1999 mit amerikanischer Ford-Technik baute. Die meisten AC 428 existieren heute noch; allein der Verbleib von fünf Convertibles und sechs Coupés kann nicht mehr geklärt werden. (Bild- und Text: Wikipedia)