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Frontscheibe - LANCIA FLAMINIA SUPER LEGGARRA 59-67

Bildquelle: Jeremy from Sydney, Australia/Flickr-CC BY 2.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Die zwischen Frühjahr 1959 bis Mitte 1967 angebotene zweite Variante wurde von der Carrozzeria Touring gebaut, kenntlich an der Bezeichnung GT (=Gran Turismo). Die Form ist an die des Maserati 3500 GT angelehnt. Im Grundsatz hat dieses Auto, ebenso wie das PF-Coupé, die Technikkomponenten von der Limousine. Die für Touring typische Superleggera-Bauweise, eine Karosserie mit einem aluminiumverkleideten Stahlrohrgerippe, sorgte für ein 200 kg geringeres Gewicht. Das Leergewicht des Touring Coupé lag damit bei nur 1337 kg. Wegen des auf 2520 mm verkürzten Radstandes und der reduzierten Stirnfläche verbesserten sich Fahrleistungen und Straßenlage.

So zeigte sich Auto, Motor und Sport 1960 begeistert von dem Auto und zählte das Auto zu den bestliegenden serienmäßigen Sportwagen. Im Vergleich zum Pininfarina Coupé ist das Auto härter gefedert, lauter und schneller. Im Test beschleunigte die 2,5-Liter-Version in 12,8 s von 0 auf 100 km/h. Die Endgeschwindigkeit lag bei 180 km/h.

Auch das Touring Coupé war mit mindestens 29.850 DM kein billiges Auto. Eine Lederpolsterung kostete nochmals DM 510 Aufpreis. In Italien galt der Lancia als der Ferrari des Mittelstandes. Ein Ferrari 275 war mit ca. DM 49.000 jedoch noch einiges teurer als der Touring.

Der Wagen wurde ständig weiterentwickelt. Ebenso wie beim Pininfarina Coupé profitierte der Touring von der Weiterentwicklung der Motoren. Die erste Serie (Typ 824) gab es erst mit einem Vergaser und 87 kW (119 PS), gefolgt von der 3 C-Version mit drei Doppelvergasern und hier schon 103 kW (140 PS). Die zweite Serie (Typ 826) war ab Herbst 1963 mit dem 2,8-Liter-Motor mit 110 kW (150 PS) versehen.

Auch vom Flaminia Touring wurden nur wenige Exemplare gebaut. Dennoch ist das Auto auf Oldtimerveranstaltungen häufiger anzutreffen als das Pininfarina Coupé. Die Ersatzteilsituation ist ähnlich wie beim Pininfarina Coupé. Wirklich gute Autos sind auch hier rar, da die Aluminiumkarosserie nur mit großer Fachkompetenz instand gesetzt werden kann. (Bild- und Text: Wikipedia)