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Frontscheibe - MASERATI KYALAMI 76-85

Bildquelle: Lucas P/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Kyalami war das erste neue Auto, das Maserati nach der Übernahme durch Alejandro de Tomaso präsentierte. De Tomaso hatte bereits 1975 erkannt, dass er schnell ein neues Modell vorstellen musste, um öffentlich die Handlungsfähigkeit von Maserati zu beweisen. Allerdings hätte die Entwicklung eines völlig neuen Autos sehr lange gedauert. Andererseits verfügte de Tomaso mit seinem Modell De Tomaso Longchamp über ein Sportcoupé, das ausgereift war, dessen Absatz aber deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben war und das bislang seine Entwicklungskosten nicht amortisiert hatte. In dieser Lage entschied sich Alejandro de Tomaso dazu, das Konzept des De Tomaso Longchamp ein weiteres Mal zu verwerten und die Konstruktion mit einigen Änderungen als Maserati zu verkaufen. Das vom Jaguar XJ inspirierte Fahrwerk des Longchamp wurde ebenso unverändert übernommen wie die Bodengruppe und die Karosseriestruktur. Der Turiner Designer Pietro Frua wurde damit beauftragt, das auf Tom Tjaarda zurückgehende Design des Longchamp so unaufwendig wie möglich zu überarbeiten. Frua gestaltete die äußeren Blechteile mit Ausnahme der Türen und des Kofferraumdeckels neu; da er aber das Layout des Longchamp im Wesentlichen übernahm, bestand zwischen beiden Fahrzeugen eine deutlich wahrnehmbare äußerliche Ähnlichkeit. Die Frontpartie erhielt einen klassischen Maserati-Kühlergrill mit doppelten Rundscheinwerfern, die im Kontrast zu den ansonsten eher eckigen Linien des Fahrzeugs standen. Am Heck ersetzte er die beim Longchamp verbauten Alfa Romeo-Rückleuchten durch breite, vertikale Einheiten des Citroën SM. Durch Fruas Modifikationen änderten sich auch die Ausmaße des Autos: Der Kyalami war bei gleichem Radstand 50 mm länger und zudem 25 mm niedriger als der Longchamp.
Insgesamt wirkte der Kyalami deutlich eleganter als der Longchamp. Die Karosserie ähnelte in manchen Bereichen dem Fiat 130 Coupé und dem etwa zeitgleich vorgestellten Lancia Gamma Coupé, die beide von Pininfarina entworfen worden waren. Der Kyalami wurde im Gegensatz zum De Tomaso Longchamp nicht von amerikanischen Ford-Motoren angetrieben, sondern von Maseratis eigenen Achtzylindern. Die Getriebe entsprachen Maserati-Standard. Verfügbar war ein manuelles, von Testern einhellig als schwergängig bezeichnetes Fünfganggetriebe oder alternativ eine Dreigangautomatik. Die Automatikversion wurde weit häufiger gekauft als das manuell geschaltete Auto. Insgesamt wurden nur 25 Fahrzeuge mit Schaltgetriebe gebaut, darunter der Prototyp. Das Interieur wurde weitgehend vom De Tomaso Longchamp übernommen. Gestalterische und technische Besonderheiten früherer Maserati-Modelle, die aus der Verbindung der Marke zu Citroen resultierten, legte der Kyalami ab. (Bild- und Text: Wikipedia)