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Frontscheibe - OLDSMOBILE 442 Cabrio 68-69

Bildquelle: Vic Brincat from Canada/Flickr-CC BY 2.0
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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Beim neuen Modell des Modelljahres 1968 belief sich der Radstand auf 290 cm; über 33.000 Exemplare konnten abgesetzt werden.

Beim Hubraum blieb es zwar bei 6,5 Litern, doch wurden im Interesse höheren Drehmoments und geringerer Abgaswerte die Bohrung reduziert und der Hub verlängert. Der lange Hub verringerte aber auch die Drehfreude und die Leistungsentwicklung, und die 68er-Modelle galten als langsamer als die 67er-442. Der Basismotor wurde nach wie vor mit 350 PS angegeben, aber nur in Verbindung mit dem serienmäßigen Drei- und dem optionalen Vierganggetriebe; mit Automatik wurden 325 PS genannt. Beim W30 blieb es bei 360 PS. Alle 442-Basismotoren des Modelljahres 1968 waren (wie auch die Vorgänger 1967) in einem bronzenen Farbton lackiert, darüber saß ein feuerrotes Luftfiltergehäuse. Beim W30 führten die Ram Air-Kaltluftschläuche von speziellen Einlässen unterhalb der Stoßstange (die gegen die hellroten Kunststoffeinsätze in den Radhäusern optisch stark abstachen) zu einem schwarzen Luftfiltergehäuse mit Chromschmuck auf der Oberseite. Auf Wunsch gab es den 442 jetzt auch mit einem schwächeren "Turnpike Cruiser"- (also einem "Autobahn"-) Paket mit Doppelvergaser; das Paket war bereits für den Cutlass Supreme lieferbar gewesen.

1968 tat sich Oldsmobile auch erstmals mit der Hurst Performance Research Corporation zusammen; gemeinsam entwickelte man den Hurst/Olds als anspruchsvolles Muscle Car; zuvor hatte sich Oldsmobile darauf beschränkt, seine sportlichen Wagen mit Schaltgestängen und -Hebeln von Hurst auszustatten. Bei der limitierten Serie von 515 Hurst/Olds (459 Holiday Hardtop-Coupés und 56 Sport Coupés mit B-Säule) handelte es sich um reguläre 442, die allerdings zahlreichen optischen und technischen Modifikationen unterworfen wurden. Alle Wagen trugen eine Lackierung in Peruvian Silver (einer Oldsmobile Toronado-Farbe), üppige schwarze und schmale weiße Zierstreifen, H/O-Embleme innen und außen (nur in diesem Modelljahr) und Armaturenbretteinsätze aus echtem Walnussholz. Den Hurst/Olds gab es mit zwei verschiedenen Motorvarianten, jeweils 7,5 Liter groß, rot lackiert und mit einer verstärkten W30 Turbo 400-Automatik kombiniert. Wagen mit Klimaanlage erhielten den W-46-Motor und eine 3,08er-Hinterachse, Exemplare ohne Klimaanlage die W-45-Maschine und eine Antriebsuntersetzung von 3,91:1. Beide Motoren waren mit 390 PS angegeben, der W-45 besaß aber die Zylinderköpfe des W-30 und die für höhere Drehzahlen geeignete Nockenwelle aus dem W-31. Alle Autos wurden mit vorderen Einzelsitzen und Hurst Dual Gate-Schaltung samt kleiner Mittelkonsole ausgeliefert; ebenfalls serienmäßig waren zahlreiche 442-Extras wie Scheibenbremsen, verstärkte Kühlung und das FE2-Sportfahrwerk. (Bild- und Text: Wikipedia)