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Frontscheibe - HONDA N360/N600 66-69

Bildquelle: Brbbl/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der N360 (Typcode N360 und dem Produktcode 567) wurde von 1966 bis 1969 gebaut und ab 1967 in Deutschland verkauft. Die frontgetriebene zweitürige Limousine hatte einen fahrtwindgekühlten Zweizylindermotor mit 354 cm³ und 20 kW. Von ihm wurde der TN360 (Typcode TN360 und dem Produktcode 512) als Kleintransporter abgeleitet, der mit 22 kW bei 8000 min-1 aber nur in Japan unterwegs war. In Frankreich und Belgien gab es den N400 (Typcode N400 und dem Produktcode 593) 401 cm³ und 21 kW, immer in "Deluxe"-Ausstattung (Stoßstangenhörner, Zierleisten, Holzimitat Armaturenbrett und anders gemusterte Sitze). Den N500 gab es nie zu kaufen, er war nur ein Vorserien-Modell des N600. Er sollte mit 497,1 cm³ rund 29 kW leisten. Eine Art "Kombi"-Version, der LN360 (Typcode LN360 und dem Produktcode 584) als Erweiterung wurde gebaut. Um 1970 gingen aus dem N360 der Honda Z (Typcode Z360 und dem Produktcode 605) und 1971 der Honda Life hervor. Vom Life gab es neben dem 2- und 4-Türer auch einen Van (Stepvan) und einen Pick-Up. Diese Autos fanden allerdings nicht mehr den Weg nach Deutschland, denn inzwischen war der Honda Civic in der Entwicklung und kam 1972 auf den europäischen Markt.

Der N600 (Typcode N600 und dem Produktcode 568) wurde zwischen 1967 und 1973 als frontgetriebene zweitürige Limousine und als großer Bruder des N360 angeboten. Er hatte einen fahrtwind-/gebläsegekühlten Zweizylinder-Reihenmotor der bis ca. 1970 mit 31 kW angeboten wurde. In Japan wurde der N600 E mit 43 PS verkauft. Weltweit gab es zahlreiche verschiedene Versionen dieses Autotyps, wie zum Beispiel vom N600 den Touring / G / GT / GTL / E / Town und AT (Automatik). Vom N600 G gab es in Deutschland nur 1000 Stück und sie waren alle gelb mit schwarzem Rallyestreifen. Dieser hatte im holzfunierten Armaturenbrett zusätzlich einen Drehzahlmesser, eine separate Tankanzeige und einen Handschuhkastendeckel. Dazu gab es Lederlenkrad, Sportfelgen, Scheibenbremsen vorn und zwei runde Zusatzscheinwerfer auf der Stoßstange. Parallel dazu wurde das Fahrzeug auch als Coupé unter dem Namen Honda Z angeboten (USA und Hawaii). Ab circa 1970 wurde der N600 aus Versicherungs- und Abgasgründen mit nur noch 28 kW angeboten. Die USA-Version hat eine geänderte Nockenwelle und eine Leistung von 26 kW. Die geänderte Vorderachse war nun mit Stabilisator versehen (wie beim Z600). Bei der gedrosselten Version in Deutschland für Besitzer des alten Führerscheins der Klasse 4 wurde ein Zylinder stillgelegt, aber meistens wurde der Hubraum durch Verringern der Bohrung (kleinere Zylinderbuchsen) auf 250 cm³ gedrosselt oder durch Kürzung des Hubes (Hubzapfen in der Kurbelwelle versetzt und Pleuel gestaucht). Der Motor wurde dann mit Zylinder und Zylinderkopf des N360 versehen. In Deutschland dürfte es nur noch ca. 50 fahrbereite N600 geben, vom N360 noch weniger.  (Bild- und Text: Wikipedia)