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Frontscheibe - PANHARD DYNA 850, Z1-Z16, PL 16/17 53-63

Bildquelle: Guillaume27 at en.wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Die Karosserie des Dyna Z bestand wie die seines Vorgängers ursprünglich aus Aluminium und besaß vorne und hinten Hilfsrahmen aus Stahlrohr, die durch Verstärkungen aus Stahlplatten in den Schwellern verbunden waren. Im Laufe des Jahres 1956 wurden die Aluminiumbleche nach und nach durch Stahlblech ersetzt. 1958 bestanden nur noch die Stoßfänger, der Tank, der Kühlmantel des Motors und die meisten Motor- und Getriebeteile aus Aluminium, das Gesamtgewicht des Wagens blieb jedoch für eine komfortable sechssitzige Limousine immer noch relativ niedrig.

Ihr modernes Design verlieh ihr eine einzigartige Kombination aus gutem Platzangebot, Fahrkomfort, Leistung und Wirtschaftlichkeit bei geringem Kaufpreis. Die Zuverlässigkeit ließ jedoch zu wünschen übrig, ebenso litt der Wagen unter starken Motor- und Windgeräuschen. Die Version Tiger hatte einen leistungsgesteigerten Motor mit einem größeren Kühlmantel.

Kaufpreis (in den USA): 2000 US-Dollar (der Preis lag auf dem Niveau eines Wagens der unteren Mittelklasse, zwischen dem des Volkswagen Käfer und dem des Peugeot 403).
Motor: Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit 851 cm³ Hubraum, Luftkühlung; Ventilfedern als rollengelagerte, konzentrische Torsionstäbe; Ventilstößel; Kurbelwellen- und Hauptlager als Wälzlager nach „Panhard-Patent“; Sackzylinder mit nicht abnehmbaren Zylinderköpfen aus Aluminium; trockene Zylinderlaufbuchsen; weiche Motorlager, die den rauen Motorlauf des Zweizylinders dämpfen; Radiallüfter am Kurbelwellenende; großer Kühlmantel aus Aluminium mit Kühlrippen.
Leistung: 50 PS (37 kW) bei 5500/min; im letzten Baujahr wurde die Leistung auf 60 PS (44 kW) erhöht.
Antrieb: Frontantrieb. Die Antriebswellen sind konzentrische Rohre mit Gummi-Distanzscheiben, Kardangelenken am Ausgleichsgetriebe und doppelten Kardangelenken (Gleichlaufgelenken) am Rad.
Getriebe: 4-Gang-Getriebe mit Seilzugschaltung in einem Aluminiumgussgehäuse zusammen mit dem Ausgleichsgetriebe; 2. und 3. Gang synchronisiert; 2. und 4. Gang mit Pfeilverzahnung; Lenkradschaltung. Anders als die meisten Frontantriebswagen mit längs eingebautem Motor hat der Panhard das Getriebe zwischen Motor und Ausgleichsgetriebe eingebaut. Motor, Kupplung, Getriebe und Ausgleichsgetriebe liegen hintereinander. Der Direktantrieb (1:1) wird über den 3. Gang erreicht; der 4. Gang ist als Overdrive ausgelegt.
Kupplung: Reibungskupplung mit Seilzugbetätigung. In einigen Märkten gab es auch eine Magnetkupplung, die mit Eisenspänen gefüllt war: Wenn die am Gehäuse befestigte Spule unter Strom gesetzt wird, versteifen sich diese Späne und verbinden den an der Kurbelwelle befestigten Kupplungskorb mit der Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle. Die elektrische Energie wird von einer speziellen Doppel-Lichtmaschine erzeugt, wobei eine Wicklung den Strom für die Batterie und das übrige elektrische System liefert und die andere den Strom für die Magnetkupplung. Wenn der Motor über Leerlaufdrehzahl beschleunigt, rückt so langsam die Kupplung ein. (Bild- und Text: Wikipedia)