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Frontscheibe - MAZDA RX7 FC 85-91

Bildquelle: Tokumeigakarinoaoshima/Wikipedia-CC0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Im Oktober 1985 wurde der neue und überarbeitete RX-7 mit der japanischen Bezeichnung FC3S auf dem japanischen Markt vorgestellt und stand kurze Zeit später bei den Händlern. Erhältlich war er in Japan in den Ausstattungsvarianten GT, GT-R, GT-Limited und GT-X.

Auf dem japanischen Markt wurde nur die turboaufgeladene Version des überarbeiteten 13B-Wankel-Motors angeboten. Dieser Motor leistete 136 kW (185 PS) und war später auch in Deutschland erhältlich, hier jedoch mit 132 kW (180 PS). Dabei handelte es sich um den aus Japan bekannten Motor, welcher jedoch durch einen Vorkatalysator, einen überarbeiteten Hauptkatalysator und eine geänderte Kaltlaufsteuerung weniger Leistung brachte.

Die Mazda-Entwickler widmeten sich bei diesem Motor besonders der Aufladung. So wurde zur Verbesserung des Ansprechverhaltens die sogenannte Twin-Scroll-Technik angewandt, bei der durch die simple Schließung/Öffnung der Abgas-Krümmer-Klappe die Turbolader-A/R-Werte geändert werden. Als Turbolader setzte Mazda auf einen Hitachi-HT18-Lader, welcher öl- und wassergekühlt ist.

Mitte 1989 wurde die FC-Baureihe überarbeitet. Die neue Version leistete nun in Japan 151 kW (205 PS). Die wichtigsten technischen Änderungen waren die Erhöhung der Verdichtung auf 9,0:1, Einsatz von härteren Steuerzahnrädern für die Läufer, Einführung einer elektronisch gesteuerten Ölzufuhr für die Schmierung der Dichtleisten, Verbesserung des Twin-Scroll-Designs, Änderungen in der Motorelektronik, Verbesserung der Strömung im Ansaug-Krümmer, stärkere Auslegung des Getriebes und Differentials. Auch das Fahrwerk wurde leicht verändert, im Besonderen waren die Stabilisatoren und Stabilisatoranbauteile von der Änderung betroffen.

Anfang 1991 erschien in Japan die Sonderversion der FC-Modellreihe, limitiert auf 300 Fahrzeuge mit der Bezeichnung InfiniIV. Die Motorleistung lag bei dieser Version bei 158 kW (215 PS). Infini-Modellreihen sind bei vielen RX-7-Liebhabern begehrte Sammler-Objekte.

Im Februar 1986 stellte Mazda den neuen RX-7 in Europa vor, der damalige Maßstäbe, die für normale Personenwagen galten, weit hinter sich lassen sollte. Die Modellbezeichnung war in Europa FC. Das neue Design der Karosserie war stark an Porsche-Fahrzeuge, besonders der Modellreihe 944, angelehnt. Der Motor leistete in einer Saugerversion 110 kW (150 PS). Später, 1987, folgten turbogeladene Motoren mit 132 kW (180 PS) und ab 1989 mit 147 kW (200 PS). Nach 1987 wurden auf dem deutschen Markt keine Sauger-Versionen mehr angeboten.

Der Wagen wurde gegenüber dem Vormodell mit einem deutlich aufwändigeren Fahrwerk ausgerüstet: Einzelradaufhängung rundum sowie eine mitlenkende Hinterachskinematik und größere 15-Zoll-Räder (ab 132 kW/180PS 16-Zoll-Räder) wurden der Mehrleistung gerecht.

Die 110-kW-Modelle beschleunigen in rund 8,5 Sekunden auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Beim 132-kW-Modell liegt die Beschleunigung bei sieben Sekunden auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 230 km/h. Das 147-kW-Modell wurde ab Mitte 1989 auch als Cabrio angeboten, welches das (nach dem NSU Wankel-Spider von 1964) zweite und bislang letzte serienmäßige Cabrio mit Wankelmotor war. Es erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 235 km/h. Das Coupé braucht rund sechs Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und wird mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h angegeben. Die Zeit für die viertel Meile wurde in einem Test von „Road & Track“ 1990 mit 14,5 Sekunden angegeben und lag somit auf dem Niveau der damaligen Corvette.

Mit dem kompakten und leichten 2-Scheiben-Wankelmotor, der als Frontmittelmotor eingebaut ist, erreichte man eine sehr gute Gewichtsverteilung und somit ein hervorragendes Handling. Die Straßenlage des RX-7FC konnte sich mit allen Sportwagen der damaligen Zeit messen. Das Fahrwerk bestand damals schon aus gewichtsoptimierten Leichtmetall-Querlenkern und die Bremse hatte 4-Kolben-Bremssättel, die für gute Verzögerungswerte sorgten.

Der Nachfolger RX-7 FD löste ab Anfang 1992 den RX-7 FC in Deutschland ab.  (Bild- und Text: Wikipedia)