21202715

Frontscheibe - CITROEN BX I+II 83-94

Bildquelle: Mic von Reading - England/Flickr-CC BY 2.0
  • Beschreibung
  • Mehr Details ...

Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Die Entwicklungsarbeiten am Citroën BX begannen im Frühjahr 1977. Einerseits, weil zwischen den Modellen GS und CX eine Lücke klaffte und andererseits aus Gründen der Übernahme von Citroën durch Peugeot am 8. April 1976.

Die Eingliederung der Marke Citroën in den PSA-Konzern läutete den Beginn der Plattform-Ära ein. Beispiele hierfür sind die Modelle LN/LNA und Visa, deren Basis der Peugeot 104 bildete. Das neue Mittelklassemodell von Citroën sollte möglichst viele Teile aus den Peugeot-Regalen beziehen, in erster Linie Motoren und Getriebe. Dennoch sollte auch das neue Modell über die markentypische Hydropneumatik verfügen.

Schließlich erhielt der Designer Marcello Gandini aus dem Hause Bertone den Auftrag, das Erscheinungsbild des künftigen Mittelklassemodells zu bestimmen. Sein Entwurf, basierend auf der für Volvo angefertigten Studie „Tundra“ von 1979 und dem Reliant-FW11-Prototyp, wurde im Citroën-Design-Zentrum Vélizy einem Feinschliff unterzogen. Die Produktion des BX begann im September 1982.

Die kantige Karosserie wies nur halb so viele Schweißpunkte auf wie sein Vorgänger GSA und wurde bereits mit Hilfe von Computern (CAD) entwickelt. Aus Gewichtsgründen wurden Motorhaube und Heckklappe aus Kunststoff gefertigt. Das konsequent durchgeführte Leichtbau-Konzept sorgte dafür, dass der BX kaum schwerer, in manchen Fällen sogar leichter war als der kleinere GSA.

Trotz des Verzichts auf die für Citroën typischen fließenden Formen galt der BX während seiner gesamten Bauzeit als unverwechselbar. Bei der Aerodynamik erreichte der BX allerdings nicht ganz die Werte des GSA. Ein zunächst den Topversionen (16 TRS und 19 TRD) des BX vorbehaltener Styling-Gag waren dunkel getönte Polycarbonat-Seitenscheiben in den C-Säulen.

Einzigartig waren die Bedienungselemente: ein Walzentacho, von der Fachpresse häufig „Badezimmerwaage“ genannt und Bedienungssatelliten. Eine typische Citroën-Lösung stellte der Drehzahlmesser in Form einer Vakuum-Fluoreszenzanzeige als grüne Leuchtkette dar, der allerdings nur in den Modellen BX 16 TRS und BX 19 TRD (ab Januar 1984) zu finden war. (Bild- und Text: Wikipedia)