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Frontscheibe - PONTIAC TRANS SPORT 90-96

Bildquelle: Bull-Doser/Wikipedia-CC0
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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Das Design des Minivan war umstritten. Die extrem große, lange und stark geneigte Windschutzscheibe und die daraus resultierende lange Achse bis zum unteren Ende der Windschutzscheibe sorgten dafür, dass Automobilzeitschriften die neuen Minivans „Dustbusters“ tauften – nach der Black-&-Decker-Marke für Handstaubsauger, da die Minivans in der Seitenansicht ein ähnliches Profil wie diese aufwiesen.

Der ursprüngliche Motor für diesen Van war ein kraftloser 3,1-l-V6, der lediglich 88 kW (120 PS) leistete. 1992 erhielt der Trans Sport und seine Ableger den 3,8-l-3800 V6 als Option, der ein höheres Drehmoment und eine bessere Beschleunigung erbrachte. Dieser Motor machte den Trans Sport zum leistungsfähigsten Minivan mit dem besten Handling seiner Zeit.

In Reaktion auf die Kritiken der Autozeitschriften (und die relativ schlechten Verkaufszahlen), die auf das avantgardistische Styling, das Feedback der potentiellen Käufer wie auf die Werbung von Chrysler zurückzuführen waren, erhielt der Wagen 1994 ein Facelift, eine kürzere Frontpartie und ein konventionelleres Design. Zusätzlich wurde innen an der Windschutzscheibe zum Armaturenbrett hin eine Kante eingefügt, die optisch den wahrgenommenen Abstand der Fahrgäste zur Scheibe verringern helfen sollte.

In Europa, wo man dank des Renault Espace an modern geformte Minivans gewöhnt war, war das Echo gegenüber dem futuristischen Styling gegenüber aufgeschlossener, und die Verkäufe entwickelten sich beachtlich. Die europäische Version war ab 1994 eine Ausführung des Oldsmobile Silhouette, die durch das Hinzufügen eines Pontiac-Schriftzugs und entsprechender Radkappen zu einem europäischen Pontiac Transport Sport umgewandelt wurde. Eine weitere europäische Besonderheit war 1995 die Einführung einer Dieselversion. Verwendung fand ein 1,9-l-Aggregat mit 66 kW (90 PS) von PSA, das für das Fahrzeug deutlich zu leistungsschwach war und sich nicht durchsetzen konnte.

Die Produktion dieser Minivan-Generation endete, als das Werk in Tarrytown, wo seit 1900 neben diesem noch andere Modelle gebaut worden waren, 1996 stillgelegt wurde.

Die zweite Generation wurde in Europa unter der Marke Chevrolet angeboten. (Bild- und Text: Wikipedia)