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Frontscheibe - CHEVROLET CHEVELLE LIM 73-77

Bildquelle: The Photographer/Wikipedia-CC0
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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Die Chevelle wurde für das Modelljahr 1973 überarbeitet. Das sogenannte „Colonnade Hardtop“-Design beinhaltete rahmenlose Seitenscheiben in den Türen und feste B-Säulen. Die hinteren Seitenscheiben an den Coupés konnten nicht mehr geöffnet werden, vermutlich um die Kunden dazu zu bringen, die neue GM-Klimaanlage mitzubestellen. Die Motorisierungen reichten vom 4,1 l – Reihensechszylinder bis zum leistungsfähigen 7,4 l-V8. Gehärtete Ventilsitze und hydraulischer Ventilspielausgleich machten die Motoren zuverlässig und ermöglichte die Verwendung des zunehmend populären bleifreien Benzins. Querstromkühler und geschlossene Kühlsysteme, die den Lufteintrag ins Kühlsystem vermieden, verhinderten die Überhitzung der Motoren. Einzelsitze und Mittelkonsolen für automatisch- und handgeschaltete Wagen wurden in allen Modellen angeboten, ebenso wie Zusatzinstrumente. Scheibenbremsen vorne und Trommelbremsen hinten – jeweils mit Bremskraftverstärker – gehörten zur Serienausstattung. Leistungspakete, Klimaanlagen und Stereo-Radiorekorder wurden in diesen Jahren häufiger geordert und sorgten für eine angenehme Fahrt. In den Modelljahren 1973-1975 gab es auf Wunsch ein elektrisch betätigtes Glasschiebedach.

Den Kombi gab es mit sechs oder neun Sitzplätzen und er hatte eine große Heckklappe, die leichten Einstieg und leichte Beladung gewährleistete. Der Chevrolet El Camino und der GMC Sprint basierten auf dem Chevelle. Wie schon in den früheren Jahren sorgten jährliche kleine Designänderungen an Front und Heck für die Anpassung an den Publikumsgeschmack. Der Chevelle zählte zu den Bestsellern von GM, ebenso wie der Oldsmobile Cutlass der auch auf der GM-A-Plattform aufgebaut war.

Die Modellpalette 1973 begann mit dem Spitzenmodell Laguna mit seiner aparten PU-Nase, gefolgt von den Malibu- und Deluxe-Modellen. Das Super Sport-Paket gab es für die Malibu-Coupés und – ausschließlich in diesem Jahr – auch für die Kombis. Das SS-Paket bestand aus einem schwarzen Kühlergrill, SS-Emblemen innen und außen, Streifen an den Fahrzeugseiten, Rallyerädern und Reifen mit weißer Beschriftung, dem F41-Sportfahrwerk mit Stabilisatoren hinten und vorne und einem V8-Motor mit 5,7 oder 7,4 Litern Hubraum (350 oder 454 cu.in.). Für die so motorisierten Fahrzeuge gab es auch ein 4-stufiges Muncie-Getriebe.

1974 ersetzte das Laguna S-3-Coupé den SS als leistungsgesteigerte Sportversion des Chevelle. Die Nomenklatur S3 bezog sich auf die 3. Generation des Chevelle. Die Wagen hatten eine besondere PU-Nase, Streifen an den Fahrzeugseiten, Laguna-S-3-Embleme, Rallyeräder, Vierspeichenlenkrad und das F41-Sportfahrwerk mit Stabilisatoren hinten und vorne. Radialreifen auf 15“-Felgen und ein darauf abgestimmtes Fahrwerk sorgte für Traktion und die damals eingeführten Dreipunkt-Automatikgurte werden heute noch in modernen Fahrzeugen verwendet. Ein 6,6 l-V8-Motor war in diesem Jahr neu. Der 7,4l -V8 war die Topmotorisierung und wurde mit einem TurboHydraMatic-400-Automatik oder einem Muncie-Vierganggetriebe kombiniert. (Bild- und Text: Wikipedia)