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Frontscheibe - FORD AEROSTAR 86-97

Bildquelle: IFCARWikipedia-CC0
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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Der Ford Aerostar war der erste Minivan von Ford und wurde als 1986er-Modell im Sommer 1985 eingeführt. Der Aerostar war zu seiner Zeit einmalig, da er den Heckantrieb und die Zugfähigkeiten eines Lieferwagens wie des Chevrolet Astro oder GMC Safari mit der Bedienerfreundlichkeit eines PKW, wie des Dodge Caravan oder Plymouth Voyager vereinigte. Der Aerostar wird oft als „Midivan“ bezeichnet, da er größer als die Minivans von Chrysler, aber kleiner als normale Vans ist. Wie die Minivans von Chrysler wurde der Aerostar auch in kleiner Zahl nach Europa geliefert, daher ist seine hintere Kennzeichenaufnahme für die größeren europäischen Kennzeichen ausgelegt.

Ende 1997 wurde die Herstellung des Aerostar eingestellt. Er wurde durch den Windstar ersetzt, der schon seit Anfang 1995 parallel gefertigt wurde. Bis zu seinem Produktionsende wurden jährlich über 100.000 Aerostar verkauft, seit 1990 mehr als vom GM-Wettbewerber, sodass Ford zweitgrößter Minivanhersteller in dieser Zeit wurde. Der Aerostar wurde im Ford-Werk in St. Louis (Missouri) gebaut, in dem auch der Ford Explorer, der Mercury Mountaineer und der Lincoln Aviator entstanden. Heute ist dieses Werk geschlossen.

Der Aerostar wurde von der Zeitschrift Motortrend zum Truck of the Year 1990 gewählt. [1]

Anders als die Chrysler-Minivans mit Frontantrieb wurde der Aerostar mit Hinterradantrieb konzipiert. Dies verbrauchte zwar mehr Platz im Innenraum (der Boden war höher), prädestinierte den Aerostar aber als Zugfahrzeug und verbesserte die Fahreigenschaften im beladenen Zustand.

Der Aerostar unterschied sich auch von anderen Minivans seiner Zeit, weil der weder auf einer PKW- noch einer LKW-Bodengruppe entstand. Der offizielle Name der Aerostar-Bodengruppe lautet VN1, die erste Ford-Bodengruppe, die mit Buchstaben bezeichnet wurde (im Gegensatz zu „Fox“ oder „Panther“). Diese Konstruktion wurde entwickelt, da die Ingenieure im Lieferwagenwerk von Ford die Monocoque-Konstruktionen aus dem PKW-Bau nicht gewohnt waren und sich damit auch unwohl fühlten. So zeichneten sie eine Monocoque-Variante mit Rahmenträgern für den Aerostar, ähnlich wie dies bei den Vans der G-Serie von GM und der zweiten Generation des Jeep Cherokee, sowie beim heutigen Honda Ridgeline der Fall war. Das aerodynamische Styling mit der nach vorne abfallenden Nase ähnelte dem Ford Taurus, der ebenfalls 1986 eingeführt wurde. Ein früher Werbespot verglich den Aerostar in der Seitenansicht mit dem Space Shuttle. Die meiste Zeit wurde der Aerostar aber als Teil des Ford-Lieferwagenprogramms vermarktet. (Bild- und Text: Wikipedia)