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Frontscheibe - MERCEDES 406-613 67-85 T2 alt ACHTUNG: HOHE VERSION

Bildquelle: Sven Storbeck/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der T 2 kam 1967 als Nachfolger der Großtransporter-Baureihe L 319 auf den Markt.[3] Der T 2 stand als Kastenwagen, Pritschenwagen(auch als Doppelkabine; oft als DoKa bezeichnet) und Kleinbus zur Verfügung. Ab 1977 war die Karosserie für Kastenwagen und Bus auch in einer größeren Breite, dem sogenannten „Breitmaul“, lieferbar. Im selben Jahr erfuhr die Baureihe eine erste Modellpflege, die sich ihrem Äußeren an den moderneren Heckleuchten und gummibewehrten Stoßfängern erkennbar machte. Im Inneren erleichterten ein neues Armaturenbrett sowie Kurbel- statt der bis dahin üblichen Schiebefenster dem Fahrer das Leben. Die Dreiecksfenster in der Tür waren zudem als Ausstellfenster ausgeführt. Außerdem gab es neue Bedienhebel und Griffe sowie ein griffig ummanteltes Lenkrad.

1981 gab es ein 2. Facelift; ein neuer, schwarzer Kunststoff-Kühlergrill und ein breiter Stoßfänger aus Kunststoff. Zugleich stattet das Düsseldorfer Werk die Großtransporter obendrein mit einer neuen Innenverkleidung aus. Außerdem wurde nun generell mittels Schlüsseldreh gestartet. Bislang musste zum Starten des Motors meistens ein Zündschlüssel in Form eines zylindrischen Metallstücks, ersatzweise auch gerne mal ein Nagel, eingesteckt werden. Damit wurde der Stromkontakt hergestellt. Bis 1981 wurde mit dem Stiftschlüssel auch das Standlicht sowie das Abblendlicht in 2 Stufen eingeschaltet. Beim Direkteinspritzermotor musste zum Starten ein Startknopf gedrückt werden, bis der Motor ansprang, da die Schlüsselvariante nur als Sonderausstattung erhältlich war.

Zu Beginn der 1970er Jahre war der T 2 einige Jahre lang zusätzlich unter dem Namen Hanomag-Henschel erhältlich. Daimler-Benz hatte den Lkw-Bereich von Hanomag-Henschel einige Zeit vorher aufgekauft. Scheinwerfer und Kühlergrill wichen im Aussehen vom Mercedes-Pendant ab, ansonsten waren die Fahrzeuge baugleich und wurden gemeinsam mit den Mercedes T 2 in Düsseldorf hergestellt.

Alle Varianten des T 2 waren weit verbreitet; sie fanden Verwendung als Lieferwagen, leichte Baustellenfahrzeuge, Feuerwehr- undPolizeifahrzeuge, Rettungswagen, Paketzustellfahrzeuge der Deutschen Bundespost (meist mit Schiebetür auf Fahrer- und Beifahrerseite) und für Sonderanwendungen, beispielsweise für die Bundeswehr. Berühmtheit erlangten sie unter dem Spitznamen „Berliner Wanne“ als (oft verbeulte) Einsatzfahrzeuge der Berliner Polizei, die ihre Beamten damit u.a. zu Demonstrationen und Krawallen beförderte. Des Weiteren war die Baureihe T 2 als ABC-, Strahlen- und Atemschutzfahrzeug in der Langversion bei den Feuerwehren des Landes Rheinland-Pfalz im Einsatz; bis heute setzt die Berufsfeuerwehr Trier auf einen T-2-Transporter.

Die Produktion von Kasten- und Pritschenwagen endete in Deutschland nach etwa 540.000 Exemplaren im Jahr 1986, der Bus wurde allerdings noch eine Weile weiter produziert. Im heutigen Straßenbild findet man die erste Generation häufig noch als Wohnbus.

Zum Teil wurden diese DüDos der Modellreihen 406 D und 407 D mit dem Reihenvierzylinder-Dieselmotor OM 615 bzw OM 616 ausgestattet, der bereits aus der Pkw-Reihe W 115 (dem so genannten „Strich-Acht“, da ab 1968 produziert) bekannt war. Beliebtester Antrieb jedoch war der kräftigste Vierzylinder-Dieselmotor aus dem W 115 (Modell 240 D), der 48 kW (65 PS) bzw. später 53 kW (72 PS) leistete. Denselben Motor nutzte Daimler-Benz auch in der kleineren Baureihe T 1. Der größte Teil der T-2-Transporter (408 D, 508 D, 608 D, O 309) wurde mit dem Reihenvierzylinder-Dieselmotor des Typs OM 314 mit 3780 cm³ bestellt, der es auf eine Spitzenleistung von 59 kW (80 PS) bzw. einige Jahre später 63 kW (85 PS) brachte. Des Weiteren gab es in den letzten Baujahren einen 95-kW-(130-PS)-Motor (OM 352) für das Sechs-Tonnen-Fahrgestell (613 D). Über die gesamte Bauzeit hinweg gab es auch Varianten mit Ottomotoren. Die entsprechenden Verkaufsbezeichnungen hierzu lauteten anfangs 408 und änderten sich über die Jahre in 409 und 410 (Busausführung O 309). Als Motoren wurden über die Jahre diverse Varianten der Baureihen M 121, M 115 und M 102 eingebaut.

Über die Bauzeit hinweg standen -je nach Modell- bis zu 3 verschiedene Hinterachsübersetzungen zur Auswahl. (Bild- und Text: Wikipedia)