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Frontscheibe - PINZGAUER 71-

Bildquelle: Bryn Pinzgauer/Flickr-CC BY 2.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Pinzgauer setzte sich gegen das Konkurrenzprodukt der ÖAF, den Husar, durch.

Im Gegensatz zum Haflinger, der den Motor im Heck hat, ist der Motor beim Pinzgauer oberhalb der Vorderachse angebracht. Seine Zentralrohrrahmenbauweise ermöglicht eine Vielzahl an Aufbauvarianten.

Wie auch der Haflinger wurde der Pinzgauer unter der maßgeblichen Leitung von Erich Ledwinka, dem Sohn des für die Tatra- und Steyr-Werke tätigen Hans Ledwinka, in Graz entwickelt.

Der Pinzgauer ist bei vielen militärischen Organisationen im Einsatz. Sowohl beim österreichischen Bundesheer als auch bei den Streitkräften des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, Saudi-Arabiens, Jordaniens und vieler anderer.

Im Jahr 2000 wurde die Produktion nach über 30.000 gebauten Exemplaren verschiedenster Versionen nach Großbritannien verkauft und dort von der Firma Automotive Technik weitergeführt.

2002 wird die britische Automotive Technik von der Armor Holdings übernommen.

2006 kauft die Armor Holding auch den Hersteller der US-Army FMTV-Fahrzeuge, Stewart und Stevensson. Die FMTV haben als Basis den Steyr 12M18. 12M18 und Pinzgauer sind somit wieder in einem Unternehmen vereint.

Am 31. Juli 2007 wird die Armor Holding von British Aerospace übernommen und in BAe Systems AH Inc. umbenannt.

2008 wird die Fertigung und Entwicklung des Pinzgauers der British Aerospace-BAe Land Systems OMC, Benoni, Südafrika übergeben. BAe OMC, Südafrika fertigt somit den „alten“ Pinzgauer I und entwickelt und baut den neuen Pinzgauer II.

Dieser Pinzgauer wurde in der 6-x-6-Version mit einem Steyr Motors M16 TCI Sechszylinder-Turbodieselmotor mit 145 kW konzipiert. Es handelt sich um den M1-Monoblockmotor, der schon zu Steyr-Daimler-Puch-Zeiten mit der Fünfzylinder-Version (M15) im Pinzgauer getestet wurde.

BAe OMC (=Olifant Manufacturing Company) baut unter anderem Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und geländegängige Fahrzeuge.

In Großbritannien verbleibt nur ein Ersatzteillager mit ca. 25 Mitarbeitern.

Die Firma Ricardo Ltd. in England baut eine neue Karosserieversion des Pinzgauers.(Bild- und Text: Wikipedia)