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Frontscheibe - BMW 700, 700 LS 59-62

Bildquelle: MartinHansV/Wikipedia-CC0
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Hintergrundwissen:

Der BMW 700 basierte teilweise auf dem BMW 600, hatte jedoch anders als dieser als erster BMW eine selbsttragende Karosserie, an deren Gestaltung der italienische Designer Giovanni Michelotti mitwirkte. Gebaut wurde der Wagen von August 1959 bis September 1965. Der BMW 700 stand in direkter Konkurrenz zum anfangs preiswerteren VW Käfer und sprach vor allem Autofahrer an, die sich optisch von der Masse abheben wollten.

Zuerst gab es das Coupé, gefolgt von der Limousine, 700 Sport (später BMW 700 CS), BMW LS Luxus (1962 bis 1965) und BMW LS Coupé (1964 und 1965). Das 700 Coupé ist das letzte ohne die typische C-Säule der BMW-Coupés mit dem „Hofmeister-Knick“, der mit dem BMW 3200 CS eingeführt wurde. Wegen des luftgekühlten Heckmotors hatte der BMW 700 nicht den für BMW charakteristischen zweigeteilten Kühlergrill, die sogenannte BMW-Niere.

Schon Ende 1957, also vor dem Anlaufen des BMW 600, hatte der neue BMW-Vorstand den Auftrag gegeben, in Zusammenarbeit mit einem italienischen Karosseriehersteller einen konventionellen Kleinwagen zu entwickeln und zu bauen. Bereits im Juli 1958 präsentierte der Wiener BMW-Importeur und Autokonstrukteur Wolfgang Denzel in Starnberg seinen von Michelotti gezeichneten Wagen. Im Oktober 1958 fiel die Entscheidung zugunsten dieses Entwurfs, auf dessen Basis BMW in Alleinregie die beiden Karosserievarianten Coupé und Limousine bis zur Serienreife weiterentwickelte. Mit dem 700er verließ BMW die futuristische Form des BMW 600 und kehrte zum konventionellen Stil mit klassischem Bug, seitlichen Türen und Stufenheck zurück. Der gebläsegekühlte Zweizylinder-Boxermotor mit Leichtmetallkurbelgehäuse war wie beim BMW 600 vom Motorrad abgeleitet. Die erste Version 1959 leistete 22 kW (30 PS) bei 5000/min, die sportlicheren Versionen später 40 PS.

Der glattflächige vordere Kofferraum bot Platz für zwei Normkoffer von 70 cm Länge und einiges Kleingepäck. Vor der Vorderachse lag unter der Kofferraumfläche der Kraftstofftank; vor Kofferraum und Tank stand – leicht nach vorn geneigt – das Reserverad. Mit 30 Litern plus 3 Liter Reserve sollte der Tankinhalt für rund 500 km ausreichen; denn nach der damaligen Norm verbrauchte der BMW 700 rund 6 Liter auf 100 km.

Der 700er leitete allmählich und erfolgreich zur Mittelklasse über, wenn auch der für den BMW LS Luxus geplante Vierzylinder-Motor nicht zum Einsatz kam und die Verlängerung der Karosserie, die das LS Coupé in der Seitenansicht unproportioniert erscheinen lässt, nicht nötig gewesen wäre. Von allen 700- und LS-Modellen zusammen wurden 181.411 Fahrzeuge gebaut. (Bild- und Text: Wikipedia)