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Frontscheibe - CHEVROLET IMPALA SS LIM 90-96

Bildquelle: dave_7 from Lethbridge, Canada/Flickr-CC BY 2.0
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Hintergrundwissen:

Auf Basis des 1990 eingeführten neuen Caprice, der auf der B-Plattform von General Motors fußte, gab es nach über 20 Jahren wieder einen Impala SS.

Auf dem Autosalon in Detroit stand Anfang 1992 die Studie eines Impala SS aus der Feder des GM-Designers John Moss, die bei Presse und Publikum guten Anklang fand. Das Show Car wurde praktisch unverändert in die Serie übernommen, allein das Chevrolet-Emblem auf dem Kühlergrill war bei der Serienversion nicht rot, sondern in Chrom ausgeführt. 14 Monate nach dem Salon ging der Impala SS im Werk im texanischen Arlington in Serie.

Beim Impala SS handelte es sich um eine Sportversion des Caprice. Genau betrachtet baute der Impala auf dem Caprice mit dem 9C1-Polizeipaket auf und besaß damit viele der Komponenten, die privaten Kunden ansonsten vorenthalten blieben. Dazu zählten ein verstärktes Fahrwerk, ein stärkeres Kühlsystem, größere und kräftigere Scheibenbremsen rundum, Getriebeölkühler, Doppelauspuff, verstärkte Elektrik und weitere Änderungen geringerer Natur.

Eine weitere Besonderheit des Impala SS war die Hinterachsübersetzung von 3,08:1 samt Selbstsperrdifferenzial und ein um 2,5 cm niedriger gelegtes Fahrwerk. Den Antrieb übernahm ein modifizierter 5,7-l-V8 Typ LT1 aus der Chevrolet Corvette, der 194 kW (264 PS) und 447 Nm leistete. Anders als die in Corvette und Camaro verwendete Version des LT1-Motors besaß dieser im Impala keine Alu-, sondern gusseiserne Zylinderköpfe und eine auf mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen ausgelegte Nockenwelle.

Beim Impala SS waren die äußeren Zierteile in Wagenfarbe ausgeführt, wodurch er weniger „badewannenhaft“ wirkte als der Caprice. Ferner typisch waren der spezielle, einfacher gestaltete Kühlergrill, der Entfall des Ornaments auf der Motorhaube, der Heckspoiler und ein Einsatz vor der C-Säule mit dem Impala-Logo; ferner 17-Zoll-Felgen aus poliertem Aluminium und überraschend breite Reifen der Größe 255/50 ZR 17. Die Innenausstattung umfasste Mittelkonsole mit Becherhaltern und Ablagefach, Ledersitze mit eingeprägten Impala-SS-Logos und Lederlenkrad.

Der Impala SS erwies sich als eines der erfolgreichsten GM-Sondermodelle aller Zeiten:

1994 gab es den Impala SS nur in Schwarz mit grauem Interieur. Chevrolet verkaufte 6303 Stück.

1995 waren wahlweise auch Dunkelrotmetallic und Dunkelgraugrün erhältlich und die C-Säule wurde verbreitert. 21.434 Exemplare wurden verkauft.

Im Modelljahr 1996 gab es einige Änderungen; so wurde der digitale Tacho durch einen analogen ersetzt und der Automatik-Wählhebel wanderte von der Lenksäule auf die Mittelkonsole. 41.941 Exemplare des 96er-Modells konnten abgesetzt werden.

Mit der Einstellung der gesamten B- und der von ihr abgeleiteten D-Plattform im Sommer 1996 entfiel auch der Impala SS. (Bild- und Text: Wikipedia)