21200095

Frontscheibe - BUICK ELEKTRA PARK AVENUE 88-90

Bildquelle: IFCAR/Wikipedia-CC0
  • Beschreibung
  • Mehr Details ...

Produktdetails:

Bei Anfragen per Mail bitte die Fahrgestellnummer angeben. Sie erhalten dann kurzfristig ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.

Hintergrundwissen:

Die Ausstattung Park Avenue bildete schon von jeher die Bezeichnung für die Luxus-Variante des Electra.

Die Modellbezeichnung Electra hatte bei Buick eine große Tradition seit Herbst 1958 als Electra, Invicta und LeSabre zusammen mit einem neuen Design die Basis der Topmodelle der Buick-Palette bildeten (deshalb symbolisiert auch das bis heute verwendete Buick-Emblem mit seinen drei Wappenschildern genau diese drei Baureihen).

Der Electra wurde im April 1984 – parallel zu den technisch stets verwandten Oldsmobile Ninety-Eight und Cadillac Fleetwood/deVille – in einem für amerikanische Verhältnisse nahezu unvorstellbaren Maß eingedampft und verlor mehr als einen halben Meter Außenlänge und eine halbe Tonne Leergewicht. General Motors sah sich deshalb veranlasst, mit einer aufwendigen Werbekampagne und besonderen Prospekten den Käufern klarzumachen, dass sie mit dem neuen Modell keinen Rückschritt zu befürchten brauchten. Dies war trotz der Radikalkur bei Größe und Gewicht äußerst erfolgreich. Denn der neue Elektra bot mehr Innenraum und den gleichen Geräuschkomfort wie der alte, konnte aber drei bis vier Liter Einsparung beim Benzinverbrauch vorweisen.

Dies war primär auf den an die Stelle des alten von Oldsmobile zugelieferten 5,0-Liter-V8 getretenen 3,8-Liter-Sechszylinder von Buick zurückzuführen. Dieser Motor brachte weit überdurchschnittliches Drehmoment und damit subjektiv die gleiche Kraft wie der V8, ließ sich aber bei amerikanischer Fahrweise deutlich unter 10 Liter/100 km bewegen.

Für das Modelljahr 1989 brachte Buick eine zweite Generation dieses V6 in den ersten „echten“ Park Avenue, der sich von der ersten Generation durch eine im Motor-V laufende Ausgleichswelle unterschied, die die bei einem V6 mit Zylinderwinkel von 90 Grad technisch unvermeidlichen Massenkräfte zweiter Ordnung – untechnisch gesprochen also Vibrationen – beseitigte.

Dieser Ultra ist nicht nur wegen des Kompressor-Triebwerkes bemerkenswert sondern auch wegen seiner aus extraweichem Nappaleder bestehenden Sitzpolsterung und den Vordersitzen mit einer 18-fachen elektrischen Sitzverstellung. Nur der Cadillac Fleetwood Sixty Special ab 1989 bot mit einer 22-fachen Verstellung noch mehr.

Der Park Avenue der ersten Generation bot aber auch noch andere „James-Bond“-Extras wie etwa eine Folientastatur wie sie Buick seit 1981 für die Bedienung der Klimaanlage anbot sowie ein „Keyless-Entry-System“ mit einer weiteren Folientastatur in der Chromzierleiste der Fahrertür, die ein Öffnen des Autos und der Kofferraumklappe über die Eingabe eines Zahlencodes ermöglichte und den Türschlüssel überflüssig machte.

Trotz der Ängste von GM, man werde mit dem downsizing Verluste beim Verkauf des Topmodells Park Avenue erleiden, erwies sich der Park Avenue als außerordentlich gut verkäufliches Modell. (Bild- und Text: Wikipedia)