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Frontscheibe - FORD SIERRA 2 TURNIER 87-92

Bildquelle: Rudolf Stricker/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Im Januar 1987 wurde der Sierra an Front und Heck (außer beim Turnier) erneuert und im Stil des Scorpio ’85 gestaltet. Die Motorhaube ging nun weiter in die Stoßfänger hinein. Auch der Innenraum erfuhr diverse Überarbeitungen, so wurden beispielsweise andere Türverkleidungen verbaut. Zusätzlich ergänzte Ford die Baureihe um ein klassisches Stufenheck. Die Ausstattungen hießen nun CL, GL, Ghia, S und XR4×4. Ein elektronisches ABS-System war nun bei allen Versionen serienmäßig an Bord.

Ende 1987 wurde ein neuer Sierra Cosworth aus Basis der neuen Generation eingeführt, der in der Straßenversion weiterhin über einen 2,0-l-Vierzylinder-Turbomotor und 150 kW (204 PS) verfügte, als Rennversion nun aber ca. 300 PS leistete.

Ab April 1988 wurde der Verkauf mit dem Sondermodell Finesse zusätzlich angekurbelt, da es serienmäßig über ein Fünfgang-Schaltgetriebe verfügte. Aus dem Sondermodell wurde später die LX-Ausstattung abgeleitet. Zudem löste der neue 2,9i mit 107 kW (145 PS) den bereits überholten (sogenannten Ford Köln-Motor) 2,8-l-V6 aus dem XR4i und XR4×4 ab. Ein 1,8-l-Turbodieselmotor mit 1753 cm³ und 55 kW (75 PS) war ab Oktober 1988 im Vereinigten Königreich und anderen kleinen europäischen Ländern erhältlich.[4]

Mitte 1989 wurde ein komplett neu entwickelter 2,0-l-DOHC-8-Ventil-Motor mit 88 kW (120 PS) zeitgleich mit dem Scorpio auch im Sierra eingeführt. Diesen Motor gab es für die Ausstattungslinien LX, GL und Ghia. Neben dieser Version mit G-Kat gab es zumindest auf dem Prospekt auch eine Ausführung mit Vergaser und U-Kat, die 77 kW (105 PS) leistete. Wegen der bevorstehenden Verschärfung der Abgasgesetze dürfte diese aber wohl zumindest in Deutschland nicht mehr eingeführt worden sein oder hat keine signifikanten Stückzahlen erreicht. Der 2,0-l-OHC-Motor blieb weiter im Programm und war deutlich billiger zu haben. Er leistete mit G-Kat jedoch nur noch 74 kW (100 PS) statt zuvor 85 kW (115 PS).

Für den DOHC und den V6 wurde das ebenfalls neu entwickelte MT75 eingeführt, bei dem auch der Rückwärtsgang synchronisiert ist und das durch ein anderes Schaltschema (Rückwärtsgang hinten rechts statt vorne links) vom Vorgänger leicht zu unterscheiden ist. Die übrigen Motoren behielten ihre bisherigen Getriebe. (Bild- und Text: Wikipedia)