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Frontscheibe - RENAULT LAGUNA 2 GRANDTOUR 01-07

Bildquelle: Thomas doerfer/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Hintergrundwissen:

Im März 2001 erschien der komplett neu entwickelte Laguna II. Das ihn charakterisierende sogenannte „Nasenpflaster“, ein Element zwischen Motorhaube und Kühlergrill, ist ungeachtet jeder Außenfarbe serienmäßig in silbergrau lackiert. Als erstes Auto erreichte der Laguna II fünf Sterne (33 Punkte = 97 %, +1 Punkt für den Gurtwarner) beim Euro-NCAP-Crashtest.

Als erstes Auto überhaupt erhielt der Laguna II anstelle eines herkömmlichen Schlüssels eine Chipkarte. Diese Karte gab es in den Versionen Keyless Drive sowie Keyless Entry & Drive. Erstere verfügte über je eine Taste zum manuellen Ver- und Entriegeln des Fahrzeugs. Die Variante Keyless Entry & Drive mit drei Knöpfen (aufpreispflichtige Ausstattung, Serie ab der Variante Privilège) besaß zusätzlich einen Automatikmodus. War dieser aktiv und näherte sich der Fahrer mit der Chipkarte dem Fahrzeug, so wurde die Chipkarte vom Fahrzeug erkannt. Bei Berührung eines Türgriffs wurde das Fahrzeug automatisch entriegelt (Sensor in der Griffmulde). Entfernte sich der Fahrer vom Fahrzeug, so wurde es automatisch wieder verriegelt. Zum Starten des Motors musste aber bei beiden Varianten die Karte in den Leser in der Mittelkonsole gesteckt (Freigabe der Lenksäulenverriegelung und Deaktivierung der Wegfahrsperre) und ein separater Start-/Stoppknopf gedrückt werden. Das Keyless-Drive-System wurde nach und nach auch in anderen Modellreihen (unter anderem Mégane) eingeführt und zur Keycard Handsfree weiterentwickelt (Option im Laguna III). Damit kann der Motorstart ohne vorheriges Einführen der Chipkarte in das Lesegerät erfolgen.

Im Vergleich zum Vorgänger baute Renault die Ausstattungsvarianten stark aus. Die Basis-Version wurde Authentique getauft und bot serienmäßig unter anderem elektrische Außenspiegel, elektrische Fensterheber vorn, Bordcomputer und Klimaanlage. Darüber rangierte die Variante Expression, die zusätzlich unter anderem elektrische Fensterheber hinten, ein Lederlenkrad, neigungsverstellbare Sicherheitskopfstützen und Nebelscheinwerfer bot. Die eher sportliche Version Dynamique erhielt Sportsitze, Leder-/Stoffpolsterung und 17"-Alufelgen. Daneben gab es noch die Privilège-Ausstattung, die schon nahezu komplett ausgestattet war (unter anderem mit Klimaautomatik, Regensensor und automatisch abblendendem Innenspiegel) und später sogar noch zur Privilège Plus erweitert wurde. Topmodell war die Ausstattung Initiale, die über Lederpolsterung, Xenon-Scheinwerfern und elektrische Sitzverstellung verfügte und darüber hinaus weitgehend alles Erdenkliche serienmäßig beinhaltete, so dass die Liste der weiteren Extras entsprechend kurz war.

Als Motoren gab es die schon aus dem Laguna I bekannten 1,6- und 1,8-l-Benziner. Dazu gab es noch einen 2,0 l 16V mit 135 PS, welcher kurzzeitig von einem 2,0-l-16V-Direkteinspritzer mit 140 PS ersetzt wurde (2.0 IDE) und einen 3,0 l 24V mit 207 PS (nur erhältlich mit der Proactiv-Automatik). Später folgte noch eine Turboversion des 2,0 l 16V mit 163 PS. Als Diesel-Motorisierungen gab es die Neuentwicklungen 1.9 dCi (107 PS und 120 PS, später mit 92 PS, 101 PS und 120 PS) und den 2.2 dCi (150 PS).

Der 2.2 dCi erwies sich als nicht sehr haltbar, was für viele Laguna-Fahrer Motorenprobleme zur Folge hatte. Diese Qualitätsmängel sollen durch das Facelift im Frühjahr 2005 behoben worden sein. Der Wagen belegte jahrelang den schlechtesten Platz der Pannenstatistik.

Auf Basis des Laguna werden auch die Modelle Espace und Vel Satis im französischen Werk Sandouville gefertigt. (Bild- und Text: Wikipedia)