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Frontscheibe - SAAB 900, CABRIO, 86-94

Bildquelle: User:Sfoskett/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Saab 900 I wurde im September 1978 als eine Weiterentwicklung des Saab 99 präsentiert.

Während Frontpartie und Cockpit komplett überarbeitet wurden und der Radstand sich verlängerte, wurden Saab-typische Details wie das sich zwischen den Vordersitzen befindende Zündschloss, selbstreparierende Stoßstangen (bewegen sich bei Aufprallgeschwindigkeiten bis 7 km/h in die Ursprungsform zurück) oder die Fahrersitzheizung beibehalten. Auch der 2-Liter-Motor mit Abgasturbolader wurde vom 99 übernommen. Daneben waren auch weiterhin Vergaser- und Einspritzmotoren erhältlich. Insgesamt waren hohe aktive und passive Sicherheit, innovative technische Lösungen und eigenständiges Design herausragende Merkmale.

Zum Produktionsbeginn im Sommer 1978 wurde er zunächst nur als Fließheck-Limousine verkauft. Im Frühjahr 1980 kam die Sedan genannte Stufenhecklimousine hinzu. Technische Besonderheit war der längs eingebaute Motor mit Antrieb vorne. Das Getriebe saß unter dem 45° nach rechts geneigt eingebauten Motor und wurde durch eine Rollenkette angetrieben.

Die Modelljahrgänge 1979 und 1980 unterschieden sich sehr von den späteren Modellen. So erhielten Details wie Schaltknauf, Handschuhfachdeckel, Sitze und Bezüge, Außenspiegel, Tür- und Kofferraumverkleidungen, Zierleisten, Lenkräder, Mittelkonsole, Gurtschlösser, Stoßstangen, Entlüftungsgitter zum Modelljahr ’81 ein neues Design. Die imposante Heckklappe, die zunächst vom 99 übernommen wurde, wurde bereits ein Jahr zuvor überarbeitet; so erhielt sie einen schmaleren Außengriff sowie Rückleuchten. Das Heck verfügte nun also über zwei Rückleuchtenpaare.

Wichtigster Unterschied bei den Motoren: Die Modelljahrgänge 1979/1980 verfügten noch über den sogenannten B-Motor, der allerdings häufig an Kinderkrankheiten wie defekten Wasserpumpen und Zündverteilerwellen litt. Der H-Motor, ab Modelljahr ’81 verbaut, war nun leichter, die Wasserpumpe nicht mehr in den Motorblock integriert und der Zündverteiler wurde unmittelbar von der obenliegenden Nockenwelle angetrieben. Die beiden ersten Jahrgänge des klassischen 900 sind in Deutschland so gut wie nicht mehr zu finden und daher inzwischen begehrte Sammlerstücke.

Im Sommer 1982 wurde bei den Turbos das APC-System (automatic performance control) eingeführt. Diese Einrichtung, im Wesentlichen aus Klopfsensor, Steuergerät und Magnetventil bestehend, passt den Ladedruck an die jeweilige Benzinsorte an. Nun konnte auch Benzin mit niedriger Oktanzahl getankt werden, ohne dass hierdurch Motorschäden zu befürchten waren. Beim B-Motor hingegen erfolgte die Ladedruckregelung noch durch den Abgas-Gegendruck; zudem durfte dieser Motor ausschließlich mit hochoktanigem Benzin betrieben werden.

Im Herbst 1983 wurde der DOHC-Motor mit Vierventiltechnik eingeführt. Dieser erzeugte ein maximales Drehmoment von 273 Nm bei 3000/min. und leistete 175 (später in der G-Kat-Version 160 PS). Diese Variante verfügte von Anfang an über eine Ladeluftkühlung; die 8-Ventil-Turbos (welche weiterhin parallel produziert wurden) erhielten sie erst zwei Jahre später. (Bild- und Text: Wikipedia)