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Frontscheibe - CADILLAC DeVille Cabrio 2-tür 65-68

Bildquelle: LSDSL/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Im Frühjahr 1965 wurde das Coupe DeVille komplett überarbeitet, behielt aber seinen Radstand von 3.289 mm. Die ausladenden Heckflossen verschwanden und wurden durch kleine senkrechte Flossen ersetzt und die gerundeten Karosserielinien wurden durch ein klares, eckiges Styling abgelöst. Es gab auch einen neuen Heckstoßfänger und hohe, längliche Rücklichter. Vorne wurden die nebeneinander angeordneten Doppelscheinwerfer durch übereinander liegende verdrängt, die einen noch breiteren Kühlergrill ermöglichten.

Es gab gebogene Seitenscheiben und die Limousinen mit B-Säulen fanden ihren Weg zurück in die Baureihen Calais und DeVille. Die Wagen der Baureihe 60 Special bekamen ebenfalls B-Säulen, wobei die Hardtop-Limousinen mit sechs Fenstern entfielen. Der 60 Special bekam auch seinen exklusiven Radstand von 3.378 mm zurück, während er in den Jahren 1959 bis 1964 nur 3.289 mm Radstand besessen hatte.

Wenn auch die Verkaufszahlen für das 1965 elegant überarbeitete Coupe DeVille neue Rekorde aufstellte, belegte dieses Modell doch nur den zweiten Platz hinter dem Sedan DeVille. Im Modelljahr 1965 wurden beeindruckende 43.345 Coupe DeVille mit Hardtop und 19.200 DeVille Cabriolets verkauft. Die Modelle 68357-J bis 68367-F des Coupe Deville kosteten ab Werk zwischen US-$ 5.419,-- und US-$ 5.639 als Hardtop-Coupés oder Cabriolets.

Den Hardtop gab es gegen einen Aufpreis von US-$ 121,-- mit Vinyldach. Der Hubraum des Motors war auf 7,0 l gewachsen und seine Leistung auf 340 bhp (250 kW). Alle vier DeVille-Modelle besaßen kleine Namensschilder auf den hinteren Kotflügeln über den seitlichen Zierleisten. Das hintere Zulassungsschild saß in der Mitte des klaren, symmetrischen Fahrzeughecks.

1966 gab es nur kosmetische Veränderungen an der Karosserie und die DeVille-Serie unterschied sich wiederum durch die Tiffany-ähnlichen Modellschilder an den hinteren Kotflügeln oben. Die Serienausstattung folgte dem Muster der vergangenen Jahre. Cadillac-Schilder und V-förmige Zierleisten vorne und hinten waren die Erkennungszeichen.

Während des Modelljahres 1966 überschritten die Verkaufszahlen des sehr populären Coupe DeVille erstmals die 50.000er-Grenze, lagen aber immer noch unter denen des viertürigen Sedan DeVille. Alle geschlossenen DeVille-Modelle besaßen Chromrahmen und verchromte Schachtleisten an den Seitenfenstern. Eine automatische Niveauregulierung war nun serienmäßig. Es gab neue Motorhalterungen und ein leiseres, patentiertes Auspuffsystem. Der Hardtop wog 2.020 kg, das Cabriolet 2.014 kg.

Die Preise waren gegenüber dem Vorjahr gestiegen und rangierten zwischen US-$ 5.339,-- und US-$ 5.555,--. Als das Modelljahr 1966 im Sommer endete, waren 50.580 Coupe DeVille verkauft worden.

1967 wurde das Coupe DeVille deutlich überarbeitet. Auffällige Stylingdetails waren eine starke, nach vorne geneigte Fahrzeugfront, eine lange, strukturierte Karosserielinie und neue Heckkotflügel mit mehr als nur einem kleinen Hinweis auf Heckflossen. Der bienenwabenförmige Kühlergrill erstreckte sich über die gesamte Fahrzeugbreite und wurde nun schon im dritten Jahr von übereinander angeordneten Doppelscheinwerfern umrandet. Rechteckige Parkleuchten fanden sich in äußeren Enden des Grills.

Geringfügig andere Zierleisten und eine etwas komfortablere Innenausstattung unterschied die DeVille-Modelle von den Calais-Modellen. Es gab auch wieder die kleinen Schilder mit der Modellbezeichnung im Tiffany-Stil an den hinteren Kotflügeln. Coupe Deville- und Calais-Modelle erhielten eine neue elegante Dachlinie, die vom Showcar Florentine von der Weltausstellung 1964 in New York inspiriert war.

Wie beim Showcar ließ das zurückgesetzte Glas der Dreiecksfenster das Heckfenster wie ein Segel aussehen.

Die Ausstattungsliste des Coupe DeVille (Modell 1967) enthielt die gleichen Ausstattungen wie beim Calais und zusätzlich elektrische Fensterheber, Zigarettenanzünder hinten und zweifach verstellbare Vordersitze. Zusätzliche Vorteile boten die Cadillac von 1967 mit einem herausziehbaren Sicherungskasten und einer Sicherheitsverriegelung der vorderen Sitzlehnen bei zweitürigen Modellen. (Bild- und Text: Wikipedia)