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Frontscheibe - ASTON MARTIN LAGONDA S2 - S4 76-90

Bildquelle: Charles01/Wikipedia-CC BY-SA 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Präsentation und Serienproduktion

Der erste Prototyp des Lagonda wurde bereits im Juni 1976 ausgewählten Journalisten gezeigt, die nach Aussage von Mike Loasby bei der Präsentation über die Tische sprangen und einen Tumult auslösten. Einige Monate später wurde der Lagonda auf der Earls Court Motorshow erstmals öffentlich gezeigt. Er erregte dabei ähnliches Aufsehen wie zuvor bei den Pressevertretern. Zunächst war der Beginn der Serienproduktion für Mai 1977 vorgesehen; dieser Termin ließ sich indes nicht einhalten. Wesentlicher Grund dafür waren die Fehlfunktionen der Bordelektronik, die nur sehr langsam und unter Aufwendung hoher Kosten zur Serienreife entwickelt werden konnte. Letztlich startete die Serienproduktion im späten Frühjahr 1978.

Der Aston Martin Lagonda wurde von 1978 bis 1990 in drei Serien produziert. In dieser Zeit entstanden 645 Exemplare.

Series 2

Die erste Serie des neuen Modells erhielt mit Rücksicht auf den auf dem V8 basierenden Vorgänger die Bezeichnung Series 2. Sie wurde bis 1985 produziert und erfuhr im Laufe der Zeit einige optische und technische Modifikationen.

Series 3

Die zweite Auflage des neuen Lagonda wurde 1986 vorgestellt. Sie unterschied sich von den Series 2-Modellen in erster Linie durch eine geänderte Antriebstechnik. Der bekannte Achtzylinder wurde nun - analog zum V8 - mit einer Benzineinspritzung versehen, die von Weber und Magneti Marelli entwickelt worden war. Dadurch stieg die Leistung des Motors auf 221 kW (300 PS). Zugleich wurde das Interieur überarbeitet. Es gab neue Displays und ein sogenanntes Head-up-Display: Zentrale Informationen wie die gefahrene Geschwindigkeit wurden in die Frontscheibe eingespiegelt. Die Fahrzeuge der zweiten Serie hatten Kathodenröhren für die Instrumente, die aber noch unzuverlässiger als die vorher eingesetzten LED-Anzeigen.

Series 4

Die dritte Auflage wurde 1987 vorgestellt. Sie erhielt eine in weiten Teilen neu gestaltete Karosserie. Der Aufbau folgte weiterhin dem Layout, das William Towns zehn Jahre zuvor entworfen hatte, allerdings waren alle äußeren Blechteile neu geformt. So entfielen an der Frontpartie die Klappscheinwerfer; an ihre Stelle traten sechs rechteckige Einzelscheinwerfer, die den knapp geschnittenen Kühlergrill einrahmten. Die Blinker waren nunmehr in der Stoßstange positioniert. Die Rückleuchten bestanden aus einer durchgehenden Leuchteneinheit, die nicht mehr in den Kofferraumdeckel integriert war; das KFZ-Kennzeichen befand sich darunter in der Stoßstange. Die Tanköffnungen befanden sich nicht mehr in den C-Säulen, sondern unterhalb der Heckscheibe. In technischer Hinsicht wurde die Endübersetzung des Getriebes modifiziert; zugleich wurde das Drehmoment geringfügig angehoben. Der Lagonda verwendete nun Avon-Reifen der Dimension 255/60 VR 16. Bei der Vorstellung des Modells lag der Verkaufspreis bei 95.000 £, zwei Jahre später betrug er 99.500 £.

Der Series 4 wurde bis Januar 1990 produziert. Sie entstand in 100 Exemplaren. Bild- und Text: Wikipedia)