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Frontscheibe - BENTLEY ARNAGE 98-

Bildquelle: Charles01/Wikipedia-CC BY-SA 4.0
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Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Arnage war das Topmodell von Bentley und zuletzt in drei Ausführungen erhältlich:

der Arnage R ist das Standardmodell
der Arnage RL hat einen längeren Radstand und dadurch mehr Innenraumlänge
der Arnage T ist die Sportausführung mit stärkerem Motor
Allen drei gemein ist der Motor: Ein 6,8 l großer V8-Turbomotor, der je nach Modell 336 bis 373 kW leistet.

Die Produktion der großen Coupés wurde 2002 eingestellt, der Bentley Azure blieb bis 2003 in Produktion. Danach wurde auch die Produktion des Convertibles trotz Nachfrage eingestellt, da im Werk in Crewe alle Kapazitäten für die Weiterentwicklung der kleineren Continental-Familie benötigt wurden. Zudem hätten neue Crash-Vorschriften eine Weiterführung der Produktion erschwert. Erst 2006 erschien parallel zum Bentley Continental GTC ein Nachfolger des Bentley Azure auf Basis des Arnage. Die technischen Daten des „neuen“ Azure des Baujahres 2006 stimmten mit jenen des Arnage R überein. (335 kW, 875 Nm). Zudem werden u. a. in den Wagenboden massive Verstärkungen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff eingebaut, welche die Karosserieverwindungen gegenüber dem Vorgänger deutlich reduzieren. Die Preisliste des Modelljahres 2000 weist für den Azure einen Basispreis von 630.000 D-Mark (322.113,89 Euro) aus, der Azure Mulliner erforderte eine Investitionsbereitschaft in Höhe von 676.485 DM (345.881,29 Euro).


Der Arnage wurde 1998 eingeführt, als Bentley noch gemeinsam mit Rolls-Royce Motor Cars zum Vickers-Konzern gehörte. Kurz darauf übernahm Volkswagen die Bentley- und Rolls-Royce-Werke. Die Rechte zur Nutzung der Marke „Rolls-Royce“ lagen jedoch nicht bei Vickers, sondern beim Triebwerkshersteller Rolls-Royce plc., welcher die Nutzungsrechte für Automobile an BMW vergab. Daher konnte Volkswagen nur noch für begrenzte Zeit den Markennamen nutzen.

Der Arnage ist nach dem gleichnamigen Ort am Circuit de la Sarthe benannt. Das Schwestermodell Rolls-Royce Silver Seraph wurde nach der Übernahme von Rolls-Royce durch BMW im Jahr 2002 zugunsten des Rolls-Royce Phantom eingestellt. Deshalb wurde der von Cosworth-BMW stammende 4,4-Liter-Motor[1] mit 260 kW (354 PS)[2] bald durch einen 6,7-l-Cosworth-Motor ersetzt, der auf dem Motor des Vorgängers Bentley Turbo RT basierte und später auf 6,8 l vergrößert wurde. Dieser Motor war zunächst in der sportlichen Variante erhältlich, die Arnage Red Label getauft wurde. Die 4,4 l-Variante wurde zunächst als Arnage Green Label weiter angeboten.[2] Ende 2001 wurde der Green Label eingestellt, zusätzlich aber eine Langversion des Red Label (der im Übrigen an dem rot hinterlegten Bentleyemblem auf der Kühlerhaube und den Felgen zu erkennen ist) vorgestellt.

Im Jahre 2002 wurde aus dem Red Label der Arnage R, bzw. der Arnage RL, leistungsmäßig darüber rangierte der Arnage T mit 336 kW (456 PS) und 875 Nm, der stärkste Bentley bis zum Erscheinen des Bentley Continental GT. Inzwischen wurde die Leistung des Arnage R und RL auf das Niveau des Arnage T gebracht und dessen Leistung auf 373 kW (507 PS) angehoben, das Drehmoment stieg auf 1000 Nm.

Zum 60-jährigen Firmenjubiläum 2006 wurde eine Sonderserie aufgelegt; die Diamond Edition ist auf sechzig Exemplare limitiert.

In geringen Stückzahlen wurden der Arnage RL 450 und der Arnage RL 728 gebaut. Die reinen Chauffeurfahrzeuge waren um 450 mm respektive 728 mm verlängerte Arnage RL. Das Dach wurde zudem um 100 mm erhöht.

Auf dem Arnage basiert der Bentley Azure, der Ende 2006 auf den Markt kam.

Zum Ende der Modellaufzeit wurden die Arnage Final Series auf Basis des Arnage T aufgelegt.

Das Nachfolgefahrzeug, bezeichnet als Mulsanne, wurde am 16. August 2009 im Rahmen des Pebble Beach Concours d’Elegance nahe Monterey (Kalifornien) vorgestellt. (Bild- und Text: Wikipedia)