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Frontscheibe - ASTON MARTIN DB4 GT ZAGATO 60-61

Bildquelle: Rex Gray from Southern California/Flickr-CC BY 2.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Aston Martin DB4 GT Zagato ist ein exklusiver Sportwagen mit britischer Technik und italienischer Karosserie. Das Auto entstand 1960 und 1961 in Zusammenarbeit von Aston Martin und dem Mailänder Karosseriewerk Zagato. Das von Ercole Spada gestaltete Fahrzeug gilt als eines der schönsten jemals gebauten Autos. Im Laufe der Jahre entstanden 19 Originalfahrzeuge und acht Werksrepliken.
Der Aston Martin DB4 GT Zagato basierte in technischer Hinsicht auf dem Aston Martin DB4 GT, der seinerseits eine sportlichere, verkürzte Ausführung des serienmäßigen Coupés DB4 war. Der anfänglich für Motorsporteinsätze vorgesehene DB4 GT von 1959 hatte sich im Vergleich zu den Fahrzeugen von Ferrari als zu schwer erwiesen,[2] sodass das Werk nach einer Möglichkeit suchte, eine leichtere Version des Sportwagens zu bauen. Tony Crook, seinerzeit größter Bristol-Händler und britischer Vertreter von Zagato, vermittelte im Herbst 1959 den Kontakt zwischen Aston Martin und der Mailänder Carrozzeria, die für die Fertigung sehr leichter Automobilkarosserien bekannt war.

Zagato verwendete das technisch unveränderte Fahrgestell des DB4 GT.

Als Antrieb diente der aus dem DB4 bekannte Sechszylinder-Reihenmotor mit 3,7 Liter Hubraum. Die Verdichtung wurde auf 9,7:1 erhöht. Drei Doppelvergaser von Weber bereiteten das Gemisch auf. Dadurch erhöhte sich die Motorleistung gegenüber dem DB4 GT „spürbar“. Nach Werksangaben leistete der Motor 314 hp (234 kW) 14 12 hp mehr als der DB4 GT. Beobachter halten das allerdings für eine „Fantasieangabe“ (fantasy figure):[3] Nach allgemeiner Auffassung wurden 270 PS nicht überschritten.[4] Der Wagen beschleunigte von 0 auf 100 km/h in 6,2 Sekunden und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 246 km/h.

Die Karosserie des DB4 GT Zagato wurde von Ercole Spada gestaltet, der kurz zuvor Chefdesigner bei Zagato geworden war. Es war das erste Auto, dessen Design Spada allein verantwortete. Sein Entwurf geht auf ein – heute kaum noch bekanntes – Coupé zurück, das Zagato im Jahr 1959 für den britischen Automobilhersteller Bristol produziert hatte. Dieses als Bristol 406 S bezeichnete Einzelstück und der Aston Martin sahen sich sehr ähnlich.

Die Karosserie des DB4 GT Zagato war stark gerundet und auf geringes Gewicht ausgelegt. Zagato verwendete für die Außenhaut Aluminium, das von Hand über einem Holzmodell in Form getrieben wurde. Die Fenster bestanden aus Acrylglas; zudem verzichtete man auf Zierteile und Komfortausstattung. Die Karosserie wurde von einem Gerippe aus 8 mm dicken Stahlrohren getragen. Die Fahrzeuge hatten – anders als der Werks-DB4 GT – regelmäßig zurückgesetzte Scheinwerfer, die mit Acrylglas abgedeckt waren. Ein einzelnes Fahrzeug trug allerdings den Vorderwagen des Serienmodells.
Aston Martin und Zagato planten, den DB4 GT Zagato in 23 Exemplaren zu produzieren. Allerdings wurden zwischen 1960 und 1961 aufgrund geringer Nachfrage tatsächlich nur 19 Fahrzeuge aufgebaut. Sie sind die Originalexemplare des DB4 GT Zagato. 1988 entstanden vier weitere Fahrzeuge, die als Sanction-II-Modelle bezeichnet werden. Zwei weitere Exemplare, die 1996 aus 1988 hergestellten Ersatzteilen komplettiert wurden, heißen Sanction III. (Bild- und Text: Wikipedia)