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Frontscheibe - LANCIA APPIA Serie 3 59-63

Bildquelle: MartinHansV/Wikipedia-CC BY 3.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Der Appia war teurer als der Fiat 1100 und nicht so schnell wie der Alfa Romeo Giulietta. Wie schon der Fiat 1100 vor dem Krieg hat er keine B-Säule, sodass sich mit den gegenläufigen Türen ein großer Raum öffnet. Der Vierzylinder-V-Motor mit eng zusammenstehenden Zylindern (Bankwinkel 10,14°) hat zwei untenliegende Nockenwellen, halbkugelförmige Brennräume und eine zweifach gelagerte Kurbelwelle. Die Vorderräder sind einzeln an einer Geradeführung mit Schiebehülsen aufgehängt[2]; hinten hat der Appia eine Starrachse an Blattfedern mit Teleskopstoßdämpfern. Er hat eine einfache Schneckenlenkung und an allen Rädern hydraulisch betätigte Trommelbremsen. Anders als bei der größeren Aurelia wurde bei der Appia auf die Platzierung des Getriebes an der Hinterachse (Transaxle) verzichtet. Durch den leichteren und im Motorraum weit hinten verbauten 4-Zylinder, eine Aluminium Motorhaube und die Platzierung der schweren Batterie unter dem Kofferraumboden erreicht die Appia Limousine auch so eine fast ideale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Bei der 1. Serie der Appia Limousine wurden zudem weite Teile der Karosserie und Anbauteile aus Aluminium gefertigt, was zum einen teuer zu produzieren, zum anderen nicht besonders alltagstauglich war, so dass Lancia in den weiteren Serien auf großflächigen Anwendung von Aluminium verzichtete.

Außer der Limousine wurden zwei Coupé-Versionen von Zagato, eine von Pininfarina sowie ein Cabriolet von Vignale produziert. Ebenso gab es auf Basis der dritten Serie eine Kombiversion „Giardinetta“ von Viotti. Spezialbetriebe wie Garavini stellten unter anderem Krankenwagen auf Appia-Basis her.(Bild- und Text: Wikipedia)