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Frontscheibe - FERRARI 512 S 69-71

Bildquelle: David Merrett/Flickr-CC BY 2.0
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Produktdetails:

Bitte beachten: Nach dem Kauf wird die Frontscheibe in Ihrer gewünschten Tönung angefertigt. Die Lieferzeit beträgt 12 Wochen.

Hintergrundwissen:

Ferrari 512S ist die Bezeichnung des 1970 in 25 Exemplaren für die Sportwagen-Klasse gebauten Rennwagens als Antwort auf den Porsche 917. Analog zum 1969 in nur wenigen Exemplaren gebauten Ferrari 312P mit Dreiliter-V12-Motor für die Prototypen-Klasse bezeichnet 512S das nach Sportwagen-Regeln gebaute Modell mit Fünfliter-V12-Motor. Dieses Aggregat leistete anfangs 500 PS (370 kW), später bis zu 600 PS (440 kW). Eine Ende 1970 modifizierte Variante des 512S, die dem 917 stärker ähnelt, hieß 512M. Ab 1976 übertrug Ferrari diese Nomenklatur auch auf die Straßenwagen der Ferrari 512 BB-Serie.
Anfang der Saison 1969 wurde klar, dass die seit Ende 1967 auf drei Liter begrenzten Prototypen mit Formel-1-Motoren nicht die beste Wahl für Langstreckenrennen sein würden, denn Porsche hatte eine Lücke im Reglement konsequent ausgenutzt und gleich 25 Exemplare eines neuen Sportwagens gebaut, der bis zu 5 Liter Hubraum aufweisen durfte. Damit bekamen die ebenfalls zahlreich gebauten, aber schon alten Ford GT40 Mk. I einen modernen Nachfolger, den 917. Das verhältnismäßig kleine Unternehmen Porsche entschloss sich zu dieser riskanten Investition, weil es darauf vertraute, auch die teuren, aber zunächst konkurrenzlosen 917 verkaufen zu können, nachdem in den Vorjahren Dutzende von Rennwagen an Kundenteams gegangen waren.

Enzo Ferrari, der den Markt für Kundenrennfahrzeuge seit Jahren vernachlässigt und zuletzt 1967 mit dem Ferrari 330P4 einen Vierliter-V12-Prototyp eingesetzt hatte, entschloss sich zur Flucht nach vorne, verkaufte Firmenanteile an FIAT und investierte einen Teil des Erlöses in den Bau der nötigen 25 Exemplare eines Fünfliter-Sportwagens. Zum Ende des Jahres 1969, ein gutes halbes Kalenderjahr und eine volle Rennsaison später als der 917, wurde der 512S vorgestellt und die durch das Reglement verlangte Kleinserie produziert.

Die Homologation erfolgte im Januar kurz vor dem Rennen in Daytona. Ferrari konnte zwar mehrere 512 an Kundenteams wie North American Racing Team, Filipinetti, Francorchamps, Montjuich, Gelo und andere verkaufen, es blieben jedoch einige Chassis unverkauft. Eines wurde Pininfarina zur Verfügung gestellt, der damit die Designstudie Modulo erstellte. (Bild- und Text: Wikipedia)