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Frontscheibe - CHRYSLER CORDOBA HARDTOP 75-78

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Produktdetails:

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Hintergrundwissen:

Der von 1975 bis 1979 angebotene Chrysler Cordoba war ein auf der sogenannten B-Plattform (auch: „B-Body“) basierendes Coupé des US-amerikanischen Automobilherstellers Chrysler, das in der oberen Mittelklasse positioniert war. Der Cordoba war das erste Auto der Marke Chrysler, das nicht zu den Full-Size-Modellen gehörte, sondern das Segment der kleineren Intermediate-Modelle bediente. Die zum Chrysler-Konzern gehörende Dodge Division bot eine nahezu baugleiche Version unter dem Namen Dodge Charger S/E an. Der Cordoba war Chryslers erstes Modell in der Klasse der Personal luxury cars. Das Auto zielte auf Konkurrenten wie den Pontiac Grand Prix und den Chevrolet Monte Carlo, die seit 1969 jährlich in zumeist sechsstelligen Stückzahlen produziert wurden. Chrysler hatte in den frühen 1970er-Jahren kein vergleichbares Fahrzeug im Programm, sah aber ähnlich wie die Ford Motor Company, die zur gleichen Zeit den Ford Elite konzipierte, gute Marktchancen für ein solches Auto.

In den Abmessungen entsprach der Cordoba annähernd den Vorbildern von General Motors. Damit war er der erste Chrysler der Nachkriegszeit, der kompakter war als die sogenannten Full Size-Modelle. Seit 1960 hatte das Chrysler-Management wiederholt verkündet, dass es „niemals“ kompakte Autos der Marke Chrysler geben werde: Chrysler bediente in den USA daraufhin ausschließlich den Full-Size-Markt, während kleinere Fahrzeuge von den Konzernmarken Dodge und Plymouth vermarktet wurden. In Europa wurden allerdings zeitweilig Kompaktwagen Plymouth Valiant auch als Chrysler angeboten.

Im Hinblick auf diese Modellpolitik wurde der Cordoba anfänglich als Plymouth-Modell entwickelt. Plymouth war allerdings für kostengünstige und weniger prestigeträchtige Autos bekannt, sodass ein solches Auto nicht erfolgreich gegen den hochpreisigen Chevrolet Monte Carlo oder den Ford Elite hätte positioniert werden können. Letztlich entschied sich das Unternehmen kurz vor der Markteinführung dafür, den neuen Wagen als Chrysler – und nicht als Plymouth – anzubieten.

Der Name „Cordoba“ löste spanische und lateinamerikanische Assoziationen aus und sorgte für internationales Flair, das amerikanische Automobilhersteller seit den 1960er-Jahren vielfach zur Verkaufsförderung nutzten.[2] Der Begriff Cordoba war bereits 1970 einmal von Chrysler verwendet worden; seinerzeit bezeichnete er eine besonders aufwendig ausgestattete Variante des Chrysler Newport („Chrysler Newport Cordoba“), die in jeweils 1.800 Exemplaren als Hardtop-Coupé und Hardtop-Sedan produziert worden war. Chrysler behauptete, der Name beziehe sich auf das Kalifat von Córdoba; andere sahen darin einen Verweis auf die spanische Stadt Córdoba. Im Marketingalltag wurden die spanischen bzw. lateinamerikanischen Assoziationen durch den mexikanischen Schauspieler Ricardo Montalbán unterstützt, der in Werbefilmen auftrat und in Zeitungsanzeigen abgebildet wurde. (Bild- und Text: Wikipedia)